Sie befinden sich hier:
Start
Magazin
Förderung für Babys und Kleinkinder: Teil 1 - Babymassage
Förderung für Babys und Kleinkinder: Teil 1 - Babymassage

Frühförderung bei kleinen Kindern fängt bereits im Babyalter an. Kaum eine Mutter setzt sich nicht mit Themen dieser Art auseinander und überlegt, welche Förderung für ihr eigenes Baby am besten ist. Der Babymassage wird nachgesagt, sie sei gut für die Bindung zwischen Mutter bzw. Eltern und Kind. Insbesondere die intensive Berührung führt zu einer Verstärkung der Bindung und kann kaum anders in dieser Intensität erfolgen. Das Baby erfährt bei der Babymassage Streicheleinheiten der besonderen Art. Diese Form der ausgedrückten Zuneigung ist in zahlreichen Kulturen verbreitet. Verschiedene Techniken diesbezüglich kommen aus Indien und dienen dazu, dem Baby bei der Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers behilflich zu sein.
Die indische Tradition der Babymassage wurde in den 80er Jahren vom Arzt Frédérick Leboyer nach Deutschland gebracht. Studien zufolge wirkt sich Babymassage auf die geistige und körperliche Entwicklung eines Kindes deutlich aus. Insbesondere bei Frühgeborenen können entsprechende Erfolge verzeichnet werden. Zum Beispiel an einer schnelleren Gewichtszunahme bei Frühchen oder einer stabileren, gesundheitlichen Entwicklung können diese Behauptungen festgemacht werden. Babymassage dient für Eltern aber in erster Linie der Förderung des Miteinander.
Für Eltern besteht die Möglichkeit, einen Kursus zur Babymassage zu belegen oder aber einfach zu Hause zu massieren. Hebammen und entsprechende Fachliteratur können Anregungen diesbezüglich liefern. Zum Zeitpunkt der Babymassage sollte das Baby weder Hunger haben, noch müde sein, da die entspannte Atmosphäre sonst nicht hergestellt werden kann. Eine Massage sollte zudem nur so lange andauern, wie das Baby Freude daran hat und die Raumtemperatur sollte nicht unter 25 Grad Celsius liegen, um eine Auskühlung des Babys zu vermeiden. Die Hände der massierenden Eltern sollten vor der Massage eingeölt werden und warm sein. Das Baby kann am ganzen Körper massiert werden, die Bewegungen sollten allerdings nicht ruckartig sein und nicht mit zu großem Druck ausgeübt werden. Grundsätzlich können Eltern dabei wenig falsch machen, wenn immer das Wohl und das Empfinden des Babys in den Vordergrund gestellt werden. Eine Ganzkörpermassage fängt beim Kopf des Babys an und geht über Schultern, Rücken und Bauch bis hin zu Armen, Beinen, Händen und Füßen.
Archiv
-
-
- Teil 3 - PEKIP Förderung für Babys und Kleinkinder:
- >>
-
- Teil 2 - Babyschwimmen Förderung für Babys und Kleinkinder:
- >>
-
- Teil 1 - Babymassage Förderung für Babys und Kleinkinder:
- >>
-